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Wärmepumpen – Zeigen Sie steigenden Energiekosten, wo’s lang geht


Nach unten in die Erde. Oder ins Grundwasser. Oder einfach in die Luft. Denn mit Ihrer hoch effizienten Wärmepumpe zapfen Sie clever dieWärmevorräte an, die in der Natur eingelagert sind. Energie, die Sie auf saubere, komfortable Weise in Ihre vier Wände pumpen – mit hohem Wirkungsgrad und ausgesprochen ökologisch. Eine Wärme­pumpe holt selbst aus kalter Winterluft noch verwertbare Energie. Ähnlich einem Kühlschrank, nur dass die Wärme nicht nach außen wandert, sondern nach innen, zu ihnen ins Haus.


Jetzt geht’s beim Energiesparen richtig rund

Über einen geschlossenen Rohrkreislauf verbindet eine Wärmepumpe den latenten Wärmevorrat, z. B. im Boden, mit Ihrer Heizanlage. Wie beim Kühlschrank das Kältemittel zirkuliert in diesem Kreislauf ein Wärmeträger, der durch seinen niedrigen Siedepunkt in der Lage ist,selbst minimale Umgebungswärme aufzunehmen und dabei zu verdampfen – und dadurch auf notwendige Heizniveau „hochzupumpen“.


Ein Verdichter komprimiert diesen Dampf, erhöht den Druck. Die Temperatur wächst weiter, über das Niveau der Heizung hinaus. So entsteht ein Wärmestrom zur Heizung. Der Dampf gibt diese gewonnene Wärme an das Heizwasser ab und wird wieder flüssig, ein Entspannungsventiel reduziert den Druck zurück aufs Ursprungsniveau – und der Kreislauf beginnt erneut, denn jetzt ist das Wärmemittel wieder kälter als der Boden. Zwar arbeitet der Verdichter mit einem Elektromotor, doch kommen je nach Bauweise vonn 100% Heizenergiebedarf bis zu 80% gratis aus der Natur!



Es gibt Wärmepumpen in 4 Varianten:


1. Luft/Wasser-Wärmepumpe

Gewinnung der Wärme einfach aus der Luft: insgesamt bis zu 70% Ihres Wärmebedarfs. Den Aufstellungsort können Sie dabei frei wählen, innen wie außen.


Wärmepumpe - Luft
Alles Gute kommt von draußen.

Eine Luft / Wasser-Wärmepumpe ist eine Investition, die sich wirklich bezahlt macht. Nicht nur wegen der geringen Investitionskosten, sondern auch wegen der langen Haltbarkeit: Korresionsfeste Edelstahlgrundrahmen, pulverbeschichtete Metallgehäuse und Frostschutzfunktionen sorgen dafür, dass weder Nässe noch Sonne noch Frost etwas anhaben können.


Macht selbst bei Minus ein Plus!

Können Sie Temperaturen unter Null noch etwas Positives abgewinnen? Die Luft/Wasser-Wärmepumpen für die Außen-aufstellung schon. Selbst Außenluft von –20 °C entziehen sie noch Energie und wandeln diese in Wasservorlauf-temperaturen von über 50 °C für Ihre Heizung um, effizient und umweltschonend. Dabei sind sie sich nicht nur extrem leise, sondern auch bestens gegen Wind und Wetter geschützt.


Zweifach gut.

Bei Luft / Wasser-Wärmepumpen sorgt bei Bedarf ein zweiter Kompressor für eine Extraportion Leistung. Diese Pumpen gibt es übrigens in den Leistungsstufen Nieder- (55 °C) und Mitteltemperatur (65 °C).


Kalt erwischt.

Wenn Sie möchten, können Sie mit Ihrer Wärmepumpe nicht nur heizen, sondern auch etwas ganz „Cooles“ anstellen: Denn Wärmepumpen wärmen nicht nur, sie kühlen auch. Möglich macht dies ein umkehrbarer Kreisprozess.



2. Wasser / Wasser-Wärmepumpe

Gewinnung der Wärme durch das Grundwasser, das auch im Winter eine recht hohe Temperatur hat. Darum steht dieser Wärmepumpen­typ auch für das beste Verhältnis von eingestezter und gewonnener Energie: Er geckt über 80% des Bedarfs.


Wärmepumpe - Wasser
Wasserwärme

Grundwasser ist die Wärmequelle mit dem höchsten Temperatur­niveau. Bach- oder Quellenwasser unterliegt Temperatur­schwankungen. Aufgrund der ausreichend vorhandenen Wasserwärme im gesamten Jahr lassen sich Wasser / Wasser-Wärmepumpen monovalent betreiben, also ohne einen weiteren Wärmeerzeuger.


In der Regel erreichen Wasser / Wasser-Wärmepumpen die besten Leistungszahlen, jedoch erfordert dies eine wasserrechtliche Bewilligung, die meist befristet erteilt wird. Eine weitere Voraussetzung ist natürlich eine ausreichende Wassermenge. Ein Einfamilienhaus benötigt mindestens zwei Kubikmeter Grundwasser pro Stunde.


Die Wasser-Wärmepumpe

Mit diesem System wird das Grundwasser als Energiequelle genutzt.
Dafür wird ein Brunnen (Entnahmebrunnen) errichtet, der die Wärmepumpemit Wasser versorgt. Die Wärmepumpe entzieht dem Wasser Energie, das heißt, das Wasser wird abgekühlt und dann über einen zweiten Brunnen (Schluckbrunnen) dem Erdreich wieder zugeführt. Die Energiemenge, die dem Grundwasser entzogen wird, „pumpt“ die Wärmepumpe auf das Temperaturniveau, das für die Beheizung Ihres Hauses erforderlich ist.


Damit wird dann das Wasser erwärmt, das im Heizkreislauf Ihrer Heizungsanlage zirkuliert – und so wird es in Ihrem Haus wohlig warm.



3. Trinkwasser-Wärmepumpe

Eine Trinkwasserpumpe wird im Haus aufgestellt und erwärmt Ihr Trinkwasser mit rückgewonnener Wärme aus der Innenluft – unabhängig von der vorhandenen Heizanlage oder aber auf Wunsch auch ins Heizsystem integriert.




4. Sole / Wasser-Wärmepumpe


Energie von Mutter Erde

Sole / Wasser-Wärmepumpen sind ein Einsatz der sich wirklich lohnt. Denn für jede eingesetzte Einheit Strom gibt es drei kostenlose Einheiten Umweltenergie gratis – und absolut umweltschonend. Dabei können Sie Ihre Erdreichwärmetauscher unsicher unsichtbar auf Ihrem Grundstückverlegen lassen. Bequemer geht’s nicht.


Ganz wie Sie möchten.

Sole / Wasser-Wärmepumpen nutzen die Wärme des Erdreichs für Ihr Zuhause.Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Sie gehen mit Hilfe von Erdsonden in die Tiefe. Oder Sie entscheiden sich für Erdkollektoren und gehen ca. 1,2 Meter unter der Erde in die Breite. Wofür Sie sich auch immer entscheiden: Sie werden mit effizienter, kostengünstiger und umweltschonender Wärme belohnt.


Volle Kraft voraus.

Sole / Wasser-Wärmepumpen verfügen bei Bedarf über einen zweiten Kompressor, der für eine deutliche Steigerung der kW-Zahl sorgt.


Eiskalt ausgenutzt.

Niemand hat gesagt, dass man mit einer Wärmepumpe nur heizen kann. Unter Nutzung der Erdwärmesonden in Verbindung mit einer passiven Kühlstation erreicht man im Sommer eine angenehme Temperierung.